Licht im Home Office: Tipps für eine Arbeitsplatzbeleuchtung, mit der sich arbeiten lässt

24.03.2020

Schreibtisch, Stuhl, Laptop und fertig ist der Arbeitsplatz zu Hause? Gerade in der jetzigen Zeit muss die Umstellung auf Home Office oft schnell erfolgen. Worauf Sie aber auf keinen Fall verzichten sollten, ist gutes Licht.

Mit diesen Tipps machen Sie es sich nicht nur im Home Office gemütlich, sondern steigern Ihre Konzentration und Ihr Wohlbefinden.

1. Beachten Sie die richtige Beleuchtungsstärke und Lichtfarbe

Nicht zu hell, nicht zu dunkel – die europäische Norm DIN EN 12464-1 bietet praktische Hilfestellung für die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen. Demnach sollte ein Bildschirmarbeitsplatz mindestens 500 Lux aufweisen. Für die „direkte Umgebung“, also im restlichen Arbeitszimmer, reichen 300 Lux aus. Übertragen auf die Lumenwerte von LED Lampen bedeutet dies, dass Sie Lampen mit ca. 1.000 Lumen für den Schreibtisch und 600 Lumen für die Umgebung benötigen.

Worauf Sie beim Kauf auch achten sollten, ist die Lichtfarbe. Für konzentriertes Arbeiten empfiehlt sich ein neutral-weißes Licht um die 4.000 Kelvin. Für die Allgemein- und Akzentbeleuchtung dürfen es wärmere Lichtfarben um die 3.000 Kelvin sein. Weitere Infos zu den Lichtbegriffen finden Sie in unserem Lichtlexikon.

2. So wählen Sie die optimale Schreibtischleuchte

Bevor Sie sich Gedanken über die richtige Schreibtischleuchte machen, schauen Sie sich die Position Ihres Schreibtisches an. Ist dieser womöglich – wie in vielen Einrichtungsmagazinen zu sehen – direkt vor der Fensterfront platziert? Oder sitzen Sie mit dem Rücken zum Fenster? In beiden Fällen sind die Lichtverhältnisse suboptimal. Ihre Augen werden stark belastet, da Sie das einfallende Sonnenlicht blendet bzw. Ihnen direkt in den Bildschirm strahlt und Reflexionen erzeugt. Kopfschmerzen oder Ermüdungserscheinungen können die Folge sein.

Im Idealfall steht Ihr Schreibtisch im 90-Grad-Winkel zum Fenster. So fällt Tageslicht auf Ihren Arbeitsplatz, ohne zu blenden. Mit etwas Glück haben Sie eine Aussicht, die sich lohnt – den Blick ab und zu in die Ferne schweifen zu lassen entspannt die Augen und den Geist.

Ihre Schreibtischleuchte sollte seitlich und über Kopfhöhe angebracht werden, um den direkten Blick ins Licht und störende Schattenbildungen zu vermeiden. Bietet der Schreibtisch zu wenig Platz, kann alternativ eine Klemmleuchte (z.B. am Regal) montiert werden. Wählen Sie am besten eine Leuchte mit schwenkbarem Arm, die sich bei Bedarf punktgenau ausrichten lässt.

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3. Denken Sie an eine gute Allgemeinbeleuchtung

Der Schreibtisch ist hell beleuchtet, dem Home Office steht nichts mehr im Wege? Machen Sie nicht den beliebten Fehler der „Insellösung“, indem Sie den Gesamtraum vernachlässigen. Schreibtischleuchten geben ein helles Arbeitslicht – eine zusätzliche Beleuchtung in Form einer Decken- oder Pendelleuchte gewährleistet die Grundbeleuchtung und gleicht den Hell-Dunkel-Kontrast aus. So muss das Auge weniger adaptieren und wird entsprechend entlastet.

Blendfreie Beleuchtung hat auch hier oberste Priorität. Wählen Sie Leuchten mit speziellen Diffusoren, die Blendung minimieren.

4. Setzen Sie Lichtakzente

Zu guter Letzt – schaffen Sie Lichtinseln! Das können Tischleuchten auf Sideboards oder Fensterbänken sein, Bodenleuchten oder eine Pendelleuchte mit modernen LED Lampen im Retrolook. Diese Lichtakzente werden von uns als sehr angenehm empfunden und tragen dazu bei, dass wir uns in unseren vier Wänden wohlfühlen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und kombinieren Sie z.B. die ausgefallenen Pendelsets mit stilvollen LED-Filaments von Bailey.

Los geht’s - setzen Sie die Tipps zum konzentrierten Arbeiten im Home Office doch direkt um. Haben Sie Fragen oder brauchen Sie individuelle Unterstützung? Melden Sie sich.

Fragen zur Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes im Home Office?Schreiben Sie uns: info@lichtbasis.de.